Judas Priest live in Dortmund

Gestern startete die Judas Priest Tour in Deutschland namens „Priest Feast“. Den ersten Auftritt in Dortmund ließ ich mir nicht entgehen und war zusammen mit meiner Frau live dabei. Nach Konzertbesuchen in Berlin, Essen und Köln war das nun mein viertes Priest-Konzert in den letzten 25 Jahren.

Insgesamt war das Konzert gut gelungen, auch wenn das Event recht kurzfristig in die kleinere Halle 2 verlegt wurde. Leider war die Lautstärke tendenziell zu hoch und hätte locker für die große Westfalenhalle 1 gereicht. So war vor allem der übereifrig donnernde Bass vom Schlagzeug das ein oder andere Mal der Melodie der Songs nicht förderlich. Schade, wo sich doch gerade die meist melodische Grundstimmung der Priest-Musik so hervorragend von den Songs anderer Heavy Metal Bands abhebt. Trotz Schwächen bei der Beschallung war die Musik hervorragend.

Neben einigen Songs von der neuen Nostradamus-Scheibe („Prophecy“,“ Death“) wurden vor allem Titel aus den 70er und 80er Jahren gespielt. So waren „Eat me alive“, „Sinner“, „Electric Eye“ und „Painkiller“ vertreten. Spitzenmäßig vorgetragen wurden die Titel „Breaking the Law“ und „Green Manalishi„. Auch am Ende – nach insgesamt 1:40 h Spieldauer – zeigten die Jungs mit „You’ve got another thing comin“ noch einmal so richtig, dass Priest live immer noch vom Feinsten ist. Ein Wahnsinns-Ende.

Ein kleiner Ausschnitt von „Metal Gods“ ist unten als Video zu sehen.

Quelle: Priest Live in Dortmund 24.02.2009

Weitere Links (Audio-Qualität z.T. sehr schlecht):