taz: Netzaktivisten werden politisch

buergerrechte_waehlen_vorratsdatenspeicherungIn der taz ist heute ein interessanter Artikel „Netzaktivisten werden politisch – Die Wandlung der Freaks“ erschienen. Dort wird recht vielschichtig das Phänomen der aufkommenden Politisierung von Netzbürgern beleuchtet. Blogger, Netzexperten und aktive Internetnutzer machen mobil gegen zunehmende Kontrolle und Regulierung ihres sozialen Raums Internet.

Meiner Meinung nach sollte bei der Bewegung an zwei Fronten gekämpft werden. Einmal durch Unterstützung der neuen, den Interessen der Netzbewegung nahen Piratenpartei. Zum zweiten durch gezielte Lobbyarbeit in den etablierten Parteien. Wie bei der Umweltbewegung wird man mehr Erfolg mit dem Umdenken in den Volksparteien haben, wenn eine neue Partei bereits genügend Wählerstimmen abzieht, ja sogar Oppositionsarbeit machen kann. Der Druck muss jedenfalls erhöht werden. Bei den Netzaktivisten handelt es sich nicht nur um vorwiegend junge Leute, sondern vor allem um gebildete. Ich möchte sogar sagen um Mitglieder einer „informationstechnologischen Elite“. Ohne diese wird der Weg in eine Wissensgesellschaft fast unmöglich sein.

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