Wahlkampf a la Zensursula

In Zeiten des Wahlkampfs kann man sehr schön sehen, wie Parteien und Politiker auftreten, um Ihre Botschaft unter das Volk zu bringen. Zensursula (aka Ursula von der Leyen) steht seit geraumer Zeit unter besonderer Beobachtung der Internet-Gemeinde, hat sie doch der Internetzensur den Weg geebnet. Zwei aktuelle Videos zeigen exemplarisch die wahre Natur der Zensursula und der CDU.

Das erste Video ist ein Mitschnitt einer Wahlkampfveranstaltung (Transkript siehe netzpolitik.org). Beim Thema Kinderpornografie nutzt Zensursula wie gehabt vermeintliche Fakten und Zahlen, die sich bereits seit langer Zeit als falsch und unehrlich erwiesen haben. Aber es ist nicht das, was sie sagt, sondern mit welcher Propaganda-Masche und Rhetorik sie dabei zu Werke geht.

Viele hat das an Deutschland Ende der 30er-Jahre erinnert, was zu Diskussionen in Foren und Blogs (z.B. netzpoltik.org, law blog) geführt hat. Vergleiche mit dem Nazi-Regime sind natürlich immer sehr heikel, weil die Millionen Opfer als Resultat der Schreckensherrschaft schon eine andere Dimension sind. Aber was das Totalitäre und die Demagogie betrifft, müssen meines Erachtens Vergleiche generell sehr wohl erlaubt sein. Wie sonst soll man Geschehenes nie wieder geschehen lassen? Das deutsche Volk ist nun mal anfällig für Bevormundung. Der Tonfall und die Rhetorik der Zensursula lassen mich jedenfalls erschaudern. Seht selbst und macht Euch ein Urteil:

Quelle: YouTube.

Eine satirische Version der Rede (die eher die wahren Hintergründe beleuchtet) gibt es auch auf YouTube. Herrlich ! Hier ist die satirische Version:

Quelle: YouTube.

Das zweite Video veranschaulicht, dass Pressefreiheit eben nicht für alle gilt, zumindest nicht bei der CDU.

Quelle: Spiegel TV Magazin, auf YouTube.

Ganz schlecht wird mir bei dem Gedanken, dass Ursula von der Leyen von allen bekannten Politikern die wohl meisten Wahlveranstaltungen in NRW hat.