Direktversicherung: Petition gegen Abzocke

Eine Petition gegen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf Kapitalauszahlungen von Direktversicherungen wurde am 24.01.2014 in der Petitionsplattform des Deutschen Bundestags gestartet.

Den genauen Wortlaut der Petition und die Möglichkeit zum Mitzeichnen gibt es unter Mitzeichnen der Petition 48867.

14 Gedanken zu „Direktversicherung: Petition gegen Abzocke

  1. Peesel Christine

    Vielen Dank für die vielen sehr guten Informationen und für Ihren Einsatz gegen die Ungerechtigkeiten
    Lieben Gruß Christine Peesel Niedersachsen

    Antworten
  2. Bernd Sträubel, Sachsen

    Betrübliche Altersvorsorge
    Ich bedanke mich bei den Verfassern der Petition: Klar, eindeutig und auf die schwerwiegende Schädigung demokratischer und rechtsstaatlicher Normen hinweisend.
    Für mich ist das Diebstahl. Der Dieb ist die Regierung, die das beschlossen hat. Wer sich wie die Krankenkassen gestohlenes Geld einsteckt, ist ebenfalls ein Straftäter.

    Antworten
    1. Michael Ego, sen

      Vielen Dank für die Petition! Ich werde unterzeichnen!
      Es gibt nicht nur den latenten Betrug der Politik (Regierungen) am Bürger, sondern noch schlimmer, den nachgelagerten Betrug am Bürger!
      Nach dem KV Beitrags Diebstahl (Beiträge aus Kapitalerträgen) geht es nun mit der „Rente mit 63 für langjährig Versicherte“ ebenso weiter! Auch ich habe hierzu eine Petition eingereicht. Am 22. April wir im Petitionsausschuß des Bundestages entschieden. Bitte zeichnet noch!

      Definitiv: Ich werde nicht mehr wählen gehen!

      Michale Ego, sen.

      Antworten
      1. Ralf Beitragsautor

        Welche Petition ist das? Gibt es einen Link?

        Noch etwas: Nicht mehr wählen gehen ist das schlechteste, was Sie machen können. Damit stärken Sie die etablierten Parteien, die genug verdummte Wähler haben, um auch bei 50% Wahlbeteiligung an der Regierung zu bleiben. Die letzte Wahl hat gezeigt, dass schon etwa 25% der Stimmen aller Wahlberechtigten reicht, um eine absolute Mehrheit zu bekommen.

        Also: Wählen gehen und eine kleine Partei wählen, die auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Die großen Volksparteien sind das nicht mehr – und auch nicht die AfD.

        Oder die Stimme ungültig machen. Ungültige Stimmen werden beim Wahlausgang gesondert betrachtet.

  3. Peter Robitzsch

    Dieser Direktversicherungs „Betrug“ wird noch „witziger“ wenn man folgendes betrachtet:

    wer zum Zeitpunkt der Auszahlung mit seinem Monatseinkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt – zahlt keine anteilige Krankenversicherung sobald er aber -aus welchen Gründen auch immer“ darunter kommt – ist der Krankenversicherungsanteil fällig. Motto: die Schwächsten werden geschröpt – die wehren sich schon nicht.

    Welche „Verdienstklasse“ Gesetze macht und auch beim Verfassungsgericht sitzt zeigt die Aussage des Bundesverfassungsgerichts: “ Die Beitragspflicht ist auch verhältnismäßig: Zwar stellt die auf zehn Jahre begrenzte Beitragspflicht eine erhebliche Belastung der Betroffenen dar. Sie hat jedoch keine grundlegende Beeinträchtigung der Vermögensverhältnisse im Sinne einer erdrosselnden Wirkung zur Folge“

    Welche Ignoranz des höchsten deutsche Gerichts gegenüber den Bürgern?
    Abgehobene Richter wissen nicht, was 50, 100 oder mehr Euro/monatl. für viel Menschen bedeuten.

    Antworten
  4. K Lemke

    Der Betrug ist so offensichtlich von der Versicherungswirtschaft eingefädelt. Genaugenommen hat man mit dem Begriff „Bezugsrecht“ bei Todesfall vor Vertragsende die GKV zum Miterben bestimmt.

    Sollten Sie in ihrem Vertrag ihren Ehepartner nicht als Erben sondern als bezugsberechtigte Person in der Direktversicherung eingetragen haben sollten sie dies unverzüglich ändern. Sollte der Versicherungsnehmer der DV vor dem Vertragsende versterben erhebt die gesetzliche Krankenkasse ebenfalls 10 Jahre Krankenkassenbeiträge aus dem Altvertrag.
    Gewöhnlich meint jeder das mit dem Bezugsrecht das Erbe gemeint ist, dem ist nicht so. Dieses Wort wurde speziell von der Versicherungswirtschaft gewählt und das bereits vor 30 Jahren. Hier erkennt man das die Gesundheitsreform 2003/2004 sich sozusagen als Miterbe eingetragen hat und 2004 das unausgesprochene umgesetzt hat.
    Ist der Ehepartner als Erbe vermerkt fallen keine nachträgl. Krankenkassenbeiträge an.

    Antworten
  5. Ebelhäuser

    Warum keine Sammelklage vor dem EUGerhof? Jammern nutzt nichts – nur gemeinsam sind wir stark!
    Es ist unerhört, wie mit dem Bürger (nur noch Stimmvieh) verfahren wird. Warum wehren wir uns nicht????

    Antworten
  6. Gerlinde Schultheiss

    Hallo Frau/Herr Ebelhäuser,

    bin ganz Ihrer Meinung, da wäre ich absolut dafür. Macht natürlich nur Sinn, wenn eine große Anzahl Betroffener mitmacht. Bei uns im Land wird offensichtlich alles zu diesem Thema abgeblockt. Petitionen werden abgelehnt, Medien halten sich bedeckt, etc., etc., steht ja bereits alles im Blog.

    Antworten
  7. Karin Marten

    Hallo, liebe Mitleidende,
    jeden Monat wenn der KV-Beitrag wegen meiner Direktversicherung abgebucht wird, kommt diese
    ohnmächtige Wut wieder in mir hoch. Ich habe immer in unserem Familienbetrieb für kleines Geld
    gearbeitet und habe nun auch nur eine kleine Rente. Als meine Versicherung ausgezahlt wurde,
    habe ich das gesamte Geld wieder in die Firma gezahlt um zu helfen. Nun kommt die Frage bei mir
    hoch, muss ich dann überhaupt den KV-Beitrag zahlen ? Kann das wohl jemand beantworten ?

    Antworten
    1. Ralf Beitragsautor

      Hallo Karin,

      ich kann mir nicht vorstellen und habe auch noch nie davon gehört, dass es einen Unterschied macht, was man mit dem ausgezahlten Kapital macht. Selbst Erben müssen die Sozialversicherungsbeiträge (weiter) bezahlen.

      Ralf

      Antworten
  8. Leander

    Betr: Mit welchen Möglichkeiten kann ich u.U. meinen Alt- Direktversicherungsvertrag vor 2003 nach alten Vertragsbedingungen erfüllen lassen.

    Ich darf hierzu leider öffentlich nicht mehr sagen das es mit großer Wahrscheinlichkeit einen Weg gibt den Alt- Direktversicherungsvertrag im Sinne der Vertragsbedingungen uneingeschränkt zur Auszahlung zu bringen.
    Bei Null Zinsen haben sie also nicht viel zu verlieren und haben genug Zeit sich mit ihrer Versicherung zu beschäftigen.
    Voraussetzung ist, das die Auszahlungssumme unter keinen Umständen per Kontobenennung angenommen werden darf. Mit der Kontobenennung wird sozusagen eine stille Anerkennung zum Modernisierungsgesetz 2003 abgeleitet und schon hat sie die ges. Krankenkasse am Haken und hier gibt es keine Hoffnung. Keiner kann sie zu etwas zwingen so lange sie mit der Versicherung sich in Klärung befinden. Überlegen sie gut zu was sie bei ihrem Vertrag mit ihrer Versicherung ihre Willenserklärung abgegeben haben.

    Wenn sie herausgefunden haben wer für ihr Beitragsleistung im Rahmen der Direktversicherung zuständig war und vielleicht noch ist, werden sie erkennen das hier etwas nicht stimmt und etwas aus dem Ruder gelaufen ist.
    Ja die Hoffnung stirbt zuletzt . Nun sind sie gefragt

    Antworten
  9. Manfred

    Hallo Olli,
    bin auch von dieser Situation betroffen. Der Artikel von Leander hört sich ja vielversprechend an. Bin gespannt ob er sich bei Dir gemeldet hat.
    Gruß Manfred

    Antworten
  10. Peter M.

    hallo Olli, hallo Manfred

    und . . . hat er (Leander) sich inzwischen gemeldet?

    Oder halt wie so viele => Management by Helicopter = Einfliegen – Staub aufwirbeln – wieder abheben .
    Das sind die ganz Gescheiten . . .

    Sehr schade, denn dieses große Unrecht, das „man“ (=alles bekannte, von unserem Geld hochbezahlte Leute, weit über 100 von den damaligen JA-Stimmern sind heute noch am Gestalten unseres Wohles – wie lange wollen wir sie noch lassen?) uns biederen verantwortungsvoll gehandelt habenden Kassenbürgern antut, ist zu ernst, als daß man da halt wichtig-wichtg tuerisch ein Kommentärlein hinterläßt.
    Gruß
    Peter

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*