Wahnsinn – Ärger um Betriebsrente

Der Bayerische Rundfunk hat Anfang Februar einen TV-Bericht gesendet zum Thema „Betriebliche Altersvorsorge„. Dort wird am Fall der Angelika Thalhofer gezeigt, wie die betriebliche Altersvorsorge eben nicht die gesetzliche Rente ergänzt, sondern zu einem Verlustgeschäft wird.

Der im Bericht geschilderte Fall mag da extrem sein, weil die Versteuerung in der Ansparphase anscheinend nie (richtig) vorgenommen wurde. Vor allem aber der volle Beitrag zur Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung von ca. 17-18%, eingeführt in 2004 und zwar auch rückwirkend für Altverträge, erzürnt immer mehr Betroffene, auf die bei der Auszahlung ihres in Jahrzehnten angesparten Kapitals meist eine böse Überraschung wartet. Wie in meinen Beiträgen beschrieben, ist diese Form staatlich geförderter Altersvorsorge eine Subventionierung der Finanzwirtschaft, der Krankenkassen und nicht zuletzt der Arbeitgeber. Die Zeche zahlt der Sparer bzw. Rentner und damit auch die Allgemeinheit.

Quelle Video: Bayrisches Fernsehen, auf YouTube.

2 Gedanken zu „Wahnsinn – Ärger um Betriebsrente

  1. Fredo Pawlic

    CDU-Aktion “Ich schreibe Zukunft – Meine Idee für Deutschland“
    Geht nur noch bis 28.April 2017 !

    Werte Mitbetroffene,

    falls jemand die CDU-Aktion als interaktive Wahleinstimmung nicht kennen sollte,
    erinnre ich hier nochmals an
    https://www.cdu.de/schreibe-zukunft

    Machen Sie mit, weißen Sie auf das auch von der CDU/CSU mit zu verantwortende uns Direktversicherungsgeschädigen angetane Unrecht und den Geldvermögensklau hin und fordern Sie
    mit uns die Abschaffung dieser unglaublichen Konfiszierung und Rückgabe unserer bisher genommenen Ersparnisse!

    Die CDU gibt uns die Chance, ergreifen wir, wir alle die Gelegenheit und fordern wir unser, ja grundsätzlich das Recht in Deutschland ein.

    Frei nach Heinrich Heine “Schlaget die Trommel und fürchtet Euch nicht . . .“

    Freundliche Grüße
    Fredo Pawlic

    Antworten
  2. Waldraud Gerner

    Auf Altersdiskriminierung http://www.altersdiskriminierung.de/themen/suchen.php?searchstring=direktversicherung&searchin=all kann man in einem Beitrag des oder der W.G. (also, ich bin dieses Kürzel nicht, obwohl’s ja passen täte) unterm 19.06.2017 lesen, daß die sehr geehrte Frau Müller-Gemmeke aus der grünen Fraktion ihm/ihr geschrieben habe „lnnerhalb der Fraktion stellen wir uns der Verantwortung und diskutieren gerade, auf welchem Wege die Betroffenen (das müssten eigentlich wir Direktversicherungsgeschädigten sein!?) unterstützt und entlastet werden können.“

    Ja, um Himmels Willen warum hat denen die/der W.G. nicht aus voller Überzeugung gleich angeboten, ihnen bei ihrer Diskussion zur Ergebnisfindung ein paar, jede Menge Argumente und Mitdiskutierer für Ihre Diskussion zu liefern und denen zu sagen, daß mit lediglich Unterstützung und Entlastung alleine das (auch) von ihnen veranlasste und zu verantwortende Unrecht nun wirklich nicht entschädigt ist.

    Es kann nur sofortiger Stopp und Rückzahlung (wobei ordentliche Kaufleute auch die angelaufenen Zinsen verrechnen – ich nehm in Kauf, daß es nun ein paar gibt die sagen, jetzt spinnt die Alte vollends ganz) des bisher uns, den GKV-Bürgern, konfiszierten Vermögens eine Wiedergutmachung sein, wobei das in den bisherigen 13 Jahren durch dieses Modernisierungs(!)-GMG bei nicht wenigen Einzelnen unwiederbringlich verursachte Unglück gar nicht wieder gutgemacht werde kann!

    Diese Leute (sozial und christlich, und grün sowieso) wissen gar nicht, was sie angerichtet haben und sagen heute (wie man so lesen kann), „da haben Sie halt die Arschkarte gezogen“ – die haben wir nicht gezogen, die wurde uns rücksichtlos untergejubelt!

    Denken wir alle am 24.September 2017 bei unserer Wahl auch da dran?

    Grüße an alle von „unseren“ Politikern Mitbeschissenen
    Waldraud Gerner

    PS: am Geld kann’s eigentlich nicht liegen.
    Die AG zahlen nichts, wir zahlen, ganz brav sozial auch deren Anteil. Also kommt nicht weniger, aber auch nicht mehr in die Kasse.
    Wir (GKV-Bürger) zahlen an Familienmitglieder in der Türkei(!) an Leute, die Deutschland grad mal vom Namen her kennen (und dort gehören auch die Eltern dazu – bei uns hier in D gilt das nicht !!).
    Eine halbe Milliarde Beiträge ist „versickert“ . . .
    Und sehr vieles erfahren und wissen wir gar nicht.
    Deutschland geht’s gut! Und wie geht’s „den (langjährig hier lebenden) Deutschen “ , wie fühlen die sich?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*