Direktversicherung: Schriftwechsel mit Krankenkasse

In der Reihe der Beiträge zur Abzocke bei der Direktversicherung möchte ich einen anonymisierten Schriftwechsel (PDF) zwischen einem geschädigten Bürger und seiner gesetzlichen Krankenkasse veröffentlichen. Darin werden viele wichtige Punkte erfasst, warum die nachträgliche Erhebung von Sozialversicherungsbeiträgen, die 2005 durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) auch für Altverträge eingeführt wurde, anzuprangern ist und ein Widerspruch Bürgerpflicht ist.

Download als PDF: Schriftwechsel_GMG_KK_20150404.pdf

Quelle: W.G. per E-Mail

3 Gedanken zu „Direktversicherung: Schriftwechsel mit Krankenkasse

  1. Helmut B

    Wann ist die nächste Demo und wo?
    Die Betroffenen merken diese Enteignung erst bei Auszahlung ihrer Vorsorge-Ersparnisse in diesen Monaten.
    Niemand, weder die Versicherung noch die Krankenkasse hat mich unterrichtet als 2005 durch ein einfaches Umstellen der betrieblichen Altersvorsorge durch Gehaltsverzicht auf mich statt auf die Firma, meine Auszahlung nuch frei von Krankenversicherungsabgaben wäre. Koste runde 4000 € von mienem eigenen angespraten Kapitat! Bei Aktienspekulatnen wird nichts vom eingesetzten Kapital abgezogen, wenn z.B. Aktien nach Gewinn verkauft werden.
    Große Sauerei die Widerspruch bedarf.

  2. Fredo Pawlic

    CDU-Aktion “Ich schreibe Zukunft – Meine Idee für Deutschland“
    Geht nur noch bis 28.April 2017 !

    Werte Mitbetroffene,

    falls jemand die CDU-Aktion als interaktive Wahleinstimmung nicht kennen sollte,
    erinnre ich hier nochmals an
    https://www.cdu.de/schreibe-zukunft

    Machen Sie mit, weißen Sie auf das auch von der CDU/CSU mit zu verantwortende uns Direktversicherungsgeschädigen angetane Unrecht und den Geldvermögensklau hin und fordern Sie
    mit uns die Abschaffung dieser unglaublichen Konfiszierung und Rückgabe unserer bisher genommenen Ersparnisse!

    Die CDU gibt uns die Chance, ergreifen wir, wir alle die Gelegenheit und fordern wir unser, ja grundsätzlich das Recht in Deutschland ein.

    Frei nach Heinrich Heine “Schlaget die Trommel und fürchtet Euch nicht . . .“

    Freundliche Grüße
    Fredo Pawlic

  3. Waldraud Gerner

    Die Mitglieder des DVG e.V. sind ja nun wirklich sehr rege, muß man wirklich anerkennen. Ich habe ihnen heute eine Nachricht geschrieben, die vielleicht auch in ihrem Blog veröffentlicht wird. Nachfolgend möchte ich meine Worte aber auch hier veröffentlichen. (Danke Herr Krüdewagen).

    Werte Streiterinnen und Streiter gegen diesen unseligen Teil des GMG. Ich lese immer wieder Ihre homepage (auch von mir kommen einige Klicks) und bin immer gespannt auf Neuigkeiten. Ihre Aktivitäten sind toll und man muß sich bei allen Aktivisten und Aktiven Ihres Vereines bedanken.

    Über eine nicht unwesentliche Kleinigkeit bin ich gestoßen und möchte sie Ihnen zur Überlegung und Ergänzung Ihrer Argumentation anheimstellen:
    Auf Ihren Plakaten, jetzt wieder auf der 50plus-Messe in München, schreiben Sie u.a. „Nur die Krankenkassen freuen sich“
    Sehr geehrte Macherinnen und Macher, bei aller Freundschaft, aber das ist doch nur die Halbe Wahrheit. Bekanntermaßen freuen sich doch sehr auch die Arbeitgeber über diese uns über das so sehr angeratene Sparmodell Direktversicherung gespart habende GKV-Bürger schädigende Regelung. Die haben ja eine immense Kostenersparnis, da Sie alle (und mein Alfons dereinst auch) deren Arbeitgeberanteile nun bezahlen. Das war das vom Autokanzler, vom Genosse der Bosse, so gewünschte Ziel für seine Agenda 2010 (übrigens, auch „der Staat“ ist ja ein Arbeitgeber, einer der größten, wenn nicht gar der Größte). Den damals in Geldnöten sich befindenden GKVen hätte man nun wahrlich auch anders aus der Klemme helfen können. Den Quartalsbeitrag beim Arzt, auch Bestandteil dieses bösen GMG (erinnern Sie sich noch an ihn?) , hat man ohne großes Aufhebens bald wieder aufgehoben.

    Also, „nur die Arbeitgeber und die Krankenkassen freuen sich“ – und die Versicherungen und ihre Frontleute (die Namen sind ja bekannt) natürlich auch.
    Oder ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Waldraud Gerner

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