Direktversicherung: Offener Brief Debusmann an Tauber

In einem offenen Brief zur Direktversicherungsproblematik wendet sich Horst Debusmann an Peter Tauber, den Generalsekretär der CDU.

Anlässlich der aktuellen Debatte um Wahlmüdigkeit und die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erhöhung der Wahlbeteiligung weist Herr Debusmann auf die katastrophale Politik bei der Behandlung der betrieblichen Altersvorsorge hin. Die schlechte Wahlbeteiligung sei Ausdruck dieser Politik. Ursache und Wirkung würden vertauscht. Zitat:

[…] Wenn Aussagen der Politiker vor der Wahl – endlich „an der Macht“ – wieder einkassiert, wenn langjährige Verträge von Politikern rückwirkend gekündigt und damit ad absurdum geführt werden, wenn Bestands- und Vertrauensschutz nur noch für Investoren und Schwerverbrecher gilt, aber nicht für sich selbst vorsorgende Bürger, dann geht unendlich viel Vertrauen verloren, es läuft etwas schief in diesem Staat. Ihre Forderung zur nationalen Debatte über Wahlbeteiligung und Demokratie wird wie bisher nur eine Showveranstaltung bleiben. Man wird über Symptome diskutieren, ignoriert aber die Ursachen nach dem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Bitte belehren Sie mich eines Besseren. […]

Quelle: Offener Brief von Horst Debusmann (PDF)

Ein Gedanke zu „Direktversicherung: Offener Brief Debusmann an Tauber

  1. Herbert Wicker

    Hat sich bisher irgend ein Politiker incl. der im cc stehenden bemüßigt gefühlt, sich dazu zu äußern, außer sich hinter der Politik genehmen Gerichtsurteilen zu verschanzen? Wenn wider Erwarten ja, sollte das der Öffentlichkeit in den Medien bekannt gemacht werden.
    Herbert Wicker
    Betroffener
    PS: von der Petition von 2014 war mir nichts bekannt. Wo wurde zur Unterschriftenaktion aufgerufen? Ich habe im Bekannten- und Freundeskreis viele auch Betroffene. Warum nicht nochmal versuchen. Ziel: mindestens 50001 Unterschriften.

    Antworten

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