Archiv der Kategorie: Linux

KDE4 das bessere Windows 7

Wie urteilen Leute auf der Straße über das kommende Windows 7, denen jedoch KDE4 vorgeführt wurde ? Wie man in dem Video sieht, können die meisten Menschen eh nicht unterscheiden, ob man Windows oder Linux (KDE) vor sich hat. Leider kaufen sie trotzdem Windows, meist jedoch zwangsweise mit einem neuen PC.

Quelle: ZDNet Australien

Mein erstes Linux: Yggdrasil LGX von 1993

Meine ersten Erfahrungen mit Linux sammelte ich 1993 während meines Studiums in Dortmund. Damals nutzte ich eine Distribution namens Yggdrasil LGX. Die CD-ROM konnte man sich z.B. bei JF Lehmanns bestellen. Die Distribution war sogar schon als Live-CD konzipiert. Ich konnte mich damit ab 1994 über das Internet (Provider war Ping e.V.) per telnet auf die Sun-Workstations an der Uni einloggen, um dort Prozesse zu starten und Ergebnisse abzuholen. Nun ja, 9.6 bzw. 14.4 kBit/s war nicht besonders schnell, aber für Telnet-Sessions und kleine FTP-Downloads reichte es. Und mit dem Mosaic-Browser konnte man sogar schon im Web surfen. Zu der Zeit wussten fast alle Windows-Nutzer noch nichts vom Internet und TCP/IP. Linux war von Anfang an für IP-Netzwerke konzipiert.

Yggdrasil

Hier einige Systemvoraussetzungen von Yggdrasil „Fall 1993“:

  • mindestens 386er CPU
  • 4 MB RAM
  • ein unterstütztes CD-ROM Laufwerk (ich hatte ein Mitsumi)
  • Ethernet-Karte
  • IDE- oder SCSI-Festplatte

Daten zur Distribution:

  • Kernel 0.99.13 (erschien am 20. September 1993 als erster Kernel mit ELF-Support)
  • Größe des Kernel-Image: 362 kByte
  • X-Window 11 release 5
  • inkl. TCP/IP und NFS
  • Software u.a. Andrew System version 5.1 (ez), Emacs, ghostscript, kermit, Z-Modem, Postgres 4.1, gcc

Ich habe das Handbuch von meiner original Yggdrasil LGX CD-ROM als PDF-Datei hier abgelegt.

Codename: Linux

In einem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2001 beleuchtet der TV-Sender Arte die Gedanken und Ideen hinter Linux und Open Source und erklärt, warum das Modell der Freien Software so erfolgreich ist. Der komplette Film kann hier heruntergeladen werden (DivX-Format im AVI-Container, ca. 350 MByte, 52 min.).

Seit der Entstehung des Films hat sich die Bewegung weiter beschleunigt. Heute werden schon PCs mit vorinstalliertem Linux ausgeliefert (siehe CLUMPC). Und das ist nicht das Ende … höchstens vielleicht einmal für Microsoft …

Linux und Open Source auf Mini-Notebooks

Der Markt für Mini-Notebooks ist 2008 in einem starken Umbruch. War es bisher der teure, sogenannte Ultramobile PC (UMPC), der als Windows-Rechner den Markt für kleine, mobile Rechner beherrschte, so wird 2008 das Jahr für Linux auf den kleinsten Notebooks.

Denn die Welle, die Asus mit dem EeePC losgetreten hat, scheint nun immer mehr Hardware-Hersteller auf den Plan zu rufen. Diese neue Geräte-Gattung wird bereits mit dem Namen Cheap Linux Ultramobile PC (CLUMPC) tituliert, siehe Artikel bei Pro-Linux und den Blog-Beitrag bei Eee PC News. Die Vorteile von Linux bezüglich Flexibilität, Offenheit, Ressourcen-Genügsamkeit und nicht zuletzt die fehlenden Lizenzgebühren sind in dieser Geräteklasse besonders interessant. Der EeePC Mini-Notebook wird zu einem Preis von 299 € noch diesen Monat in Deutschland auf den Markt kommen. Andere werden folgen.