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	<title>Krüdewagen Blog &#187; Finanzen</title>
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		<title>VDI nachrichten: Vorfahrt f&#252;r die betriebliche Altersvorsorge</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 16:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[betriebliche Altersvorsorge]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch der VDI ist sich nicht zu schade, der privaten Finanzwirtschaft eine Plattform f&#252;r unreflektierte Werbung f&#252;r die betriebliche Altersvorsorge zu bieten. In den VDI nachrichten Ausgabe Nr. 42/2011 erschien am 21.10.2011 ein Artikel mit der &#220;berschrift &#8220;Vorfahrt f&#252;r die betriebliche Altersvorsorge&#8221; in einer Rubrik zur Leseraktion &#8220;Professionelle Finanzplanung&#8221;. Dort beschreibt eine private Verm&#246;gensverwaltung die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der <strong>VDI</strong> ist sich nicht zu schade, der privaten Finanzwirtschaft eine Plattform f&#252;r unreflektierte Werbung f&#252;r die <strong>betriebliche Altersvorsorge</strong> zu bieten. In den VDI nachrichten Ausgabe Nr. 42/2011 erschien am 21.10.2011 ein Artikel mit der &#220;berschrift &#8220;<a title="Finanzplanung: Vorfahrt f&#252;r die betriebliche Altersvorsorge" href="http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Finanzplanung-Vorfahrt-fuer-die-betriebliche-Altersvorsorge/55482/" target="_blank">Vorfahrt f&#252;r die betriebliche Altersvorsorge</a>&#8221; in einer Rubrik zur Leseraktion &#8220;Professionelle Finanzplanung&#8221;. Dort beschreibt eine private Verm&#246;gensverwaltung die Vorz&#252;ge der betrieblichen Altersvorsorge am Beispiel einer Direktversicherung (vor allem nach altem Muster von vor 2005). Gehen wir mal der Reihe nach durch die wichtigsten Zitate aus dem Artikel, wobei ich Namen anonymisiert habe.</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">[...] Deshalb verl&#228;sst er [Anm.: der Coaching-Kunde] sich nicht allein auf die gesetzliche Rentenversicherung, sondern nutzt auch die betriebliche Altersvorsorge. „Vorbildlich!“,lobt Finanzcoach Max Mustermann, Vorstand der ABC Verm&#246;gensverwaltung. [...]</span></p></blockquote>
<p>Nat&#252;rlich vorbildlich aus Sicht der Finanzindustrie. Der VDI nachrichten Leser muss hier genau darauf achten, wessen Interessen bei der Finanzberatung vertreten werden. Es geht darum, die gesetzliche Rente schlecht zu reden und Versicherungsprodukte zu verkaufen, bei denen dann nat&#252;rlich vor allem die Vorteile er&#246;rtert werden.</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">[...] „Die Angebote des Arbeitgebers sollte man immer vorrangig nutzen“, best&#228;tigt Finanzplaner Mustermann. Ein wesentlicher Vorteil liege in der staatlichen F&#246;rderung: In der Sparphase bleiben Beitr&#228;ge bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze sozialabgaben- und steuerfrei. [...]</span></p></blockquote>
<p>Der Finanzfachmann verliert nat&#252;rlich kein Wort dar&#252;ber, dass bei Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge der <strong>volle Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung</strong> f&#228;llig wird. Das sind derzeit ca. 17.5%, wobei dies nur f&#252;r gesetzlich Versicherte gilt. Von 100.000€ Kapitalauszahlung werden also bei F&#228;lligkeit ca. 17.500€ der Krankenkasse &#252;berwiesen (&#252;ber 10 Jahre gestreckt). Und wie hoch die Beitragss&#228;tze in 30 Jahren sein werden, kann heute niemand sagen. Prima w&#228;re nat&#252;rlich f&#252;r den Verm&#246;gensverwalter, wenn bei der Beratung gleich eine private Krankenversicherung mitverkauft w&#252;rde, um diesem Abzug zu entgehen. Das alles kann man inkl. einem pers&#246;nlichen Rechenbeispiel nachlesen in meinem Beitrag &#8220;<a title="Neues Urteil zu Krankenversicherungsbeitr&#228;gen bei Direktversicherungen" href="http://www.kruedewagen.de/blog/2010/10/16/neues-urteil-zu-krankenversicherungsbeitraegen-bei-direktversicherungen/" target="_blank">Neues Urteil zu Krankenversicherungsbeitr&#228;gen bei Direktversicherungen</a>&#8220;.</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">[...] Die ausgezahlten Leistungen muss der Rentner daf&#252;r sp&#228;ter versteuern – dann aber h&#228;ufig mit einem geringeren Steuersatz als w&#228;hrend der Berufst&#228;tigkeit mit hohem Arbeitseinkommen. Mustermann: „Dieser Stundungseffekt &#252;berwiegt selbst eventuelle Renditenachteile der betrieblichen gegen&#252;ber privaten Vorsorgeformen.“ [...]<br />
</span></p></blockquote>
<p>Der im Alter vermeintlich g&#252;nstigere Steuersatz ist auch ein beliebtes Argument f&#252;r die steuerlich beg&#252;nstigte Altersvorsorge neueren Datums. Aber wissen wir denn heute, wie hoch in 30 Jahren der pers&#246;nliche Steuersatz sein wird? Wie wahrscheinlich ist es, dass sich dieser Vorteil im Laufe der n&#228;chsten Jahre in Luft aufl&#246;st, weil der Staat sich das heute &#8220;geschenkte&#8221; Geld in 30 Jahren &#252;ber h&#246;herer Steuern wieder rein holt, ja sogar rein holen muss?</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">[...] „Klassische Lebensversicherungen haben im vergangenen Jahr im Schnitt 4,3 % Rendite erwirtschaftet. Aber die Direktversicherung rentiert sich auf Grund der F&#246;rderung prinzipiell besser.“</span>  <span style="color: #800000;">[...]</span></p></blockquote>
<p>Die Direktversicherung rentiert sich nach heutiger Sicht nur, wenn man bis zum Ende durchh&#228;lt, die Steuerersparnisse in der Ansparphase konsequent in einen parallel laufenden Sparvertrag einzahlt, man immer am Grenzsteuersatz verdient und in der Ansparphase m&#246;glichst noch Sozialabgaben spart, also unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdient, was f&#252;r Ingenieure eher unwahrscheinlich ist und auch mit &#8220;nahe am Grenzsteuersatz verdienen&#8221; kollidiert. Siehe <a title="Neues Urteil zu Krankenversicherungsbeitr&#228;gen bei Direktversicherungen" href="http://www.kruedewagen.de/blog/2010/10/16/neues-urteil-zu-krankenversicherungsbeitraegen-bei-direktversicherungen/" target="_blank">o.g. Beitrag</a>. Die Direktversicherung lohnt sich nach heutigem Ermessen meist f&#252;r privat Krankenversicherte. F&#252;r alle anderen lohnt es sich kaum oder gar nicht, ist sogar in vielen F&#228;llen kontraproduktiv, weil man u.U. die eigene gesetzliche Sozialabsicherung schw&#228;cht. Es lohnt sich nat&#252;rlich f&#252;r die Verk&#228;ufer dieser Finanzprodukte. Immer.</p>
<p>Weitere Infos:</p>
<ul>
<li><a title="Neues Urteil zu Krankenversicherungsbeitr&#228;gen bei Direktversicherungen" href="http://www.kruedewagen.de/blog/2010/10/16/neues-urteil-zu-krankenversicherungsbeitraegen-bei-direktversicherungen/" target="_blank">Neues Urteil zu Krankenversicherungsbeitr&#228;gen bei Direktversicherungen</a> (Kr&#252;dewagen Blog)</li>
<li><a title="NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2542" target="_blank">Betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung ist ein schlechtes Gesch&#228;ft</a> (NachDenkSeiten)</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Carsten Maschmeyer und AWD</title>
		<link>http://www.kruedewagen.de/blog/2011/01/23/carsten-maschmeyer-und-awd/</link>
		<comments>http://www.kruedewagen.de/blog/2011/01/23/carsten-maschmeyer-und-awd/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 14:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[NachDenkSeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich haben sich zumindest die &#246;ffentlich-rechtlichen Medien einmal eingehend mit den Methoden und den Verstrickungen von Carsten Maschmeyer und dem AWD besch&#228;ftigt. Besonders die oft freundschaftliche N&#228;he zu Top-Politikern wie Schr&#246;der, Riester, R&#252;rup und Wulff ist dabei hervorzuheben. Zeigt das doch einmal mehr, wie eng die Entscheidungen unserer Regierenden mit den Interessen der Finanzwirtschaft verflochten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich haben sich zumindest die &#246;ffentlich-rechtlichen Medien einmal eingehend mit den Methoden und den Verstrickungen von <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carsten_Maschmeyer#Kritik" target="_blank">Carsten Maschmeyer</a> und dem <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AWD_Holding#Kritik" target="_blank">AWD</a> besch&#228;ftigt. Besonders die oft freundschaftliche N&#228;he zu Top-Politikern wie Schr&#246;der, Riester, R&#252;rup und Wulff ist dabei hervorzuheben. Zeigt das doch einmal mehr, wie eng die Entscheidungen unserer Regierenden mit den Interessen der Finanzwirtschaft verflochten sind. Mich kotzt und ekelt das langsam an! Dieses Land ben&#246;tigt unbedingt einen radikalen Neubeginn bez&#252;glich Unabh&#228;ngigkeit und Transparenz der politischen Entscheidungen. Und eine Justiz, die solchen Machenschaften das Handwerk legt.</p>
<p>Die ARD hat in den letzten Wochen zwei Sendungen zu Maschmeyer und dem AWD ausgestrahlt, die ich von YouTube hier eingebettet habe. Die Beitr&#228;ge der ARD mit den Original-Videos sind unten verlinkt. Man wei&#223; ja nie, wie lange diese Filme bei der ARD abrufbar sind, da unsere per GEZ bezahlten Inhalte &#8211; initiiert durch die private Medienmafia &#8211; oft aus dem Netz gel&#246;scht werden m&#252;ssen.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/WawoCouV-mY" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe><br />
<em>Quelle: <a title="Panorama vom 12. Januar 2011" href="http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/awd151.html" target="_blank">ARD</a>, auf <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=WawoCouV-mY" target="_blank">YouTube</a></em><br />
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/pHntwKu1Cl0" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe><br />
<em>Quelle: <a title="Panorama vom 20. Januar 2011" href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/awd169.html" target="_blank">ARD</a>, auf <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=pHntwKu1Cl0" target="_blank">YouTube</a></em></p>
<p>Quellen und weitere Infos:</p>
<ul>
<li><a title="Panorama vom 12. Januar 2011" href="http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/awd151.html" target="_blank">Der Dr&#252;ckerk&#246;nig und die Politik</a> (ARD)</li>
<li><a title="Panorama vom 20. Januar 2011" href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/awd169.html" target="_blank">Carsten Maschmeyer: Die Unschuld vom Maschsee</a> (ARD)</li>
<li><a title="NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=8067" target="_blank">Heute sendet der NDR “Carsten Maschmeyer – die Unschuld vom Maschsee”</a> (NachDenkSeiten)</li>
<li><a title="NachDenkSeiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=8035" target="_blank">Walter Riester verleugnet seine Spezis – und schwindelt dabei auch noch.</a> (NachDenkSeiten)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Irland-Krise</title>
		<link>http://www.kruedewagen.de/blog/2010/11/22/irland-krise/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 16:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[NachDenkSeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den NachDenkSeiten bin ich auf einen Artikel der FAZ &#8220;Irland-Krise &#8211; Die List der deutschen Banken&#8221; aufmerksam gemacht worden, der sehr sch&#246;n die Irland-Krise beleuchtet und erkl&#228;rt, warum und wof&#252;r der Steuerzahler wieder einmal herhalten muss. Die deutschen Banken investieren ganz bewusst in L&#228;ndern wie Irland, in denen hohe Zinsen auf Staats- und Unternehmensanleihen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den <a title="Ein Hoch auf FAZ.NET f&#252;r diese Erkenntnis: „L&#228;ngst hat die Finanzwelt die Politik fest im Griff“ (Finanzkrise XLVIV)" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=7415" target="_blank">NachDenkSeiten</a> bin ich auf einen Artikel der FAZ &#8220;<a title="FAZ" href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~ED8CCCE35B28C46D08B8B8E3219EC84B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Irland-Krise &#8211; Die List der deutschen Banken</a>&#8221; aufmerksam gemacht worden, der sehr sch&#246;n die Irland-Krise beleuchtet und erkl&#228;rt, warum und wof&#252;r der Steuerzahler wieder einmal herhalten muss. Die deutschen Banken investieren ganz bewusst in L&#228;ndern wie Irland, in denen hohe Zinsen auf Staats- und Unternehmensanleihen gezahlt werden. Das damit einhergehende h&#246;herer Risiko, welches jedem halbwegs gescheiten Hobbyanleger bekannt ist, wird dabei nicht wirklich Ernst genommen. Denn die Bankenmanager wissen, dass man Zahlungsausf&#228;lle leicht auf den Steuerzahler abw&#228;lzen kann, da die Politik zu einem Spielball der Finanzindustrie verkommen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Urteil zu Krankenversicherungsbeitr&#228;gen bei Direktversicherungen</title>
		<link>http://www.kruedewagen.de/blog/2010/10/16/neues-urteil-zu-krankenversicherungsbeitraegen-bei-direktversicherungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 12:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Artikel &#8220;Voller Krankenversicherungsbeitrag bei Auszahlung von Direktversicherungen&#8221; hatte ich vor &#252;ber zwei Jahren er&#246;rtert, dass seit 2004 der volle Krankenversicherungsbeitrag f&#228;llig wird, wenn man eine betriebliche Direktversicherung ausgezahlt bekommt. Auch hatte ich moniert, dass dies selbst bei privat weitergef&#252;hrter Versicherung (z.B. wenn der neue Arbeitgeber den Vertrag nicht &#252;bernimmt) der Fall ist.
Das BVerfG [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Artikel &#8220;<a title="Kr&#252;dewagen Blog" href="http://www.kruedewagen.de/blog/2008/05/24/voller-krankenversicherungsbeitrag-bei-auszahlung-von-direktversicherungen/" target="_blank">Voller Krankenversicherungsbeitrag bei Auszahlung von Direktversicherungen</a>&#8221; hatte ich vor &#252;ber zwei Jahren er&#246;rtert, dass seit 2004 der volle Krankenversicherungsbeitrag f&#228;llig wird, wenn man eine betriebliche Direktversicherung ausgezahlt bekommt. Auch hatte ich moniert, dass dies selbst bei privat weitergef&#252;hrter Versicherung (z.B. wenn der neue Arbeitgeber den Vertrag nicht &#252;bernimmt) der Fall ist.</p>
<p>Das BVerfG hat nun erfreulicherweise am 28.9.2010  im Verfahren <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100928_1bvr166008.html" target="_blank">1 BvR 1660/08 entschieden</a> , dass zumindest die anteiligen Kapitalleistungen nicht beitragspflichtig sind, wenn die Direktversicherung privat auf eigenen Namen und mit eigenen Beitr&#228;gen weitergef&#252;hrt wurde. Wichtig ist dabei, dass die Versicherung auf den Arbeitnehmer als Versicherungsnehmer umgeschrieben wurde! Zitat aus dem Urteil (III. bb):</p>
<blockquote><p><em><span style="color: #800000;"> [...] Soweit das Bundessozialgericht jedoch auch Kapitalleistungen, die auf  Beitr&#228;gen beruhen, die ein Arbeitnehmer nach Beendigung seiner  Erwerbst&#228;tigkeit auf den Lebensversicherungsvertrag unter Einr&#252;cken in  die Stellung des Versicherungsnehmers eingezahlt hat, der  Beitragspflicht nach § 229 SGB V unterwirft, &#252;berschreitet es die  Grenzen zul&#228;ssiger Typisierung, weil sie sich dann nicht mehr von  Leistungen aus privaten Lebensversicherungen von Arbeitnehmern  unterscheiden, welche nicht der Beitragspflicht unterliegen. [...]<br />
</span></em></p></blockquote>
<p>Die Beitragspflicht f&#252;r alle anderen Direktversicherungen, die bis zum Schluss auf den Namen des Arbeitgebers laufen, wurde hingegen nochmals best&#228;tigt, denn sie ist laut BVerfG-<a title="Pressemitteilung Nr. 94/2010 vom 15. Oktober 2010" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-094.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> vom 15.10.2010</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;"><em>[...]</em><em> den betroffenen Versicherten zumutbar, weil der Gesetzgeber berechtigt ist,  j&#252;ngere Krankenversicherte von der Finanzierung des h&#246;heren Aufwands f&#252;r  die Rentner zu entlasten und die Rentner entsprechend ihrem Einkommen  verst&#228;rkt zur Finanzierung heranzuziehen. </em><em>[...]</em></span></p></blockquote>
<p>Damit bleibt die betriebliche Direktversicherung zumindest f&#252;r alle gesetzlich versicherten Arbeitnehmer mit Gehalt <span style="text-decoration: underline;">oberhalb</span> der Beitragsbemessungsgrenze unattraktiv, da man im Erwerbsleben zwar nur 20% Steuern auf die Beitr&#228;ge zahlt, aber eben keine Krankenversicherungsbeitr&#228;ge in der GKV spart. Bei 40% Grenzsteuersatz spart man zwar etwa 20% auf die Beitr&#228;ge, aber die Crux ist, dass man sp&#228;ter die vollen Krankenversicherungsbeitr&#228;ge von heute ca. 15%  auf die <span style="text-decoration: underline;">komplette</span> Kapitalleistung inkl. Zinsen und &#220;bersch&#252;sse entrichten muss. Ohne jetzt eine Rechnung gemacht zu haben, d&#252;rften die kumulierten Krankenversicherungsbeitr&#228;ge im Rentenalter h&#246;her sein als die Steuerersparnis w&#228;hrend der Einzahlungsphase. Und bei 15% wird der Krankenversicherungsbeitrag bestimmt nicht stehen bleiben, so dass die Abzocke eigentlich nur schlimmer werden kann. Alles in allem ist also weiterhin der Gesetzgeber zu kritisieren, der solchen Unsinn auch noch als betriebliche Altersvorsorge anpreist.</p>
<p>Leider beziehen sich die vorliegenden Urteile des BVerfG auf ganz bestimmte F&#228;lle. Mich w&#252;rde interessieren, wie sich der viel gepriesene Gleichheitssatz mit der Tatsache vertr&#228;gt, dass privat Versicherte &#252;berhaupt keine Krankenversicherungsbeitr&#228;ge auf die Kapitalleistung zahlen m&#252;ssen, w&#228;hrend der gesetzlich versicherte Rentner f&#252;r eine Auszahlung von 70.000 € insgesamt ca. 10.780€ Beitr&#228;ge abdr&#252;cken muss. (Nachtrag s.u., tats&#228;chlich sind es Stand 01.01.2011 sogar 12.390€).</p>
<p>Weitere Infos dazu:</p>
<ul>
<li><a title="123recht.net" href="http://www.123recht.net/article.asp?a=77342" target="_blank">Verfassungsgericht best&#228;tigt Krankenbeitr&#228;ge auf Direktversicherung</a> (123recht.net)</li>
<li><a title="beck-aktuell.beck.de" href="http://beck-aktuell.beck.de/news/bverfg-kranken-und-pflegeversicherungsbeitraege-auf-kapitalleistungen-aus-betrieblichen-direktl" target="_blank">BVerfG: Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr&#228;ge auf Kapitalleistungen aus betrieblichen Direktlebensversicherungen auch bei partieller Pr&#228;mienzahlung durch den Arbeitnehmer verfassungskonform</a> (beck-aktuell.beck.de)</li>
<li><a title="arbeitsrecht.de" href="http://www.arbeitsrecht.de/rechtsprechung/2010/10/15/bundesverfassungsgericht-schraenkt-beitragspflicht-ein.php" target="_blank">Bundesverfassungsgericht schr&#228;nkt Beitragspflicht ein</a> (arbeitsrecht.de)</li>
<li><a title="Focus" href="http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-richter-schraenken-beitragspflicht-fuer-rentner-ein_aid_562537.html" target="_blank">Richter schr&#228;nken Beitragspflicht f&#252;r Rentner ein</a> (focus.de)</li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Nachtrag:</span></strong></p>
<p>1) Neben den <strong>Krankenversicherungsbeitr&#228;gen</strong> (KV) m&#252;ssen nat&#252;rlich auch Beitr&#228;ge zu <strong>Pflegeversicherung</strong> (PV) abgef&#252;hrt werden. Stand 01.01.2011 w&#228;ren das 15,5% f&#252;r die Kranken- und 2,2% f&#252;r die Pflegeversicherung f&#252;r Kinderlose. Die 15% oben sind also gesch&#246;nt.</p>
<p>2) Ich habe heute mal einige Szenarien bezogen auf meine Direkt-Lebensversicherung durchgerechnet. Hier die Ergebnisse (alle Renditen p.a.):</p>
<p>a) Die <strong>Brutto-Gesamtrendite</strong> nach einer Laufzeit von 33 Jahren (bis zum 65. Lebensjahr) betr&#228;gt ca. <strong>3,55%</strong>. Die Versicherung hat einen Garantiezins von 4,00%. Die Differenz erkl&#228;rt sich aus Kosten und den Beitr&#228;gen zur Risikoabsicherung im Todesfall, wobei die Kosten bei weitem &#252;berwiegen d&#252;rften. Die Rendite von 3,55% ist die Rendite <strong>vor</strong> Abf&#252;hrung der KV- und PV-Beitr&#228;ge.</p>
<p>b) Wenn nun nach seit 2004 geltendem Recht (r&#252;ckwirkend auch f&#252;r meinen Altvertrag!) die vollen KV- und PV-Beitr&#228;ge im Rentenalter abgef&#252;hrt werden m&#252;ssen, dann bleibt eine Rendite von <strong>2,53% &#252;brig</strong> (dabei werden zur einfachen Berechnung die Beitr&#228;ge auf einen Schlag bei Kapitalauszahlung gezahlt). Fast ein Drittel der Rendite wird also von den KV- und PV-Beitr&#228;gen aufgezehrt! Eine Rendite von 2,53% nach 33 Jahren Einzahlung! Wow, das haut einen fast um. Mit anderen Worten: eigentlich indiskutabel.</p>
<p>c) Wenn ich die Direktversicherung schon mit 60 abrufen w&#252;rde, bliebe von der eigentlich beim Abschluss der Versicherung zugesicherten Rendite von <strong>3,49% nur 2,26%</strong> &#252;brig.</p>
<p>d) Bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren m&#252;sste ich mindestens <strong>5.800€ mehr KV- und PV-Beitr&#228;ge zahlen</strong> als ich w&#228;hrend der Ansparphase Steuern gespart h&#228;tte.</p>
<p>e) Die Rechnung w&#228;re noch verheerender, wenn der KV- und PV-Beitragssatz &#8211; wie uns viele heute schon prophezeien &#8211; <strong>steigen</strong> w&#252;rde. Bei einem Beitragssatz von nicht unrealistischen 19,5% (KV) und 3,00% (PV) in 20 Jahren, w&#252;rde die Netto-Rendite zwischen <strong>1,88% und 2,21%</strong> liegen (je nach Renteneintrittsalter).</p>
<p>f) W&#252;rde ich meine Versicherung in 2011 <strong>beitragsfrei</strong> stellen, k&#228;me am Ende (nach 14 Jahren Beitragszahlung und 19 Jahren Wartezeit) eine Rendite von <strong>1,64%</strong> heraus. Bei o.g. steigenden KV- und PV-Beitragss&#228;tzen sogar nur 1,41%. Urspr&#252;ngliche Rendite ohne KV- und PV-Beitr&#228;ge w&#228;re dabei 2,38%.</p>
<p>g) Wenn ich statt betrieblicher Direktversicherung die gleichen Beitr&#228;ge in einen <strong>privaten Sparvertrag</strong> stecken w&#252;rde, dann m&#252;sste der Vertrag einen Zinssatz von <strong>4,74% bis 4,82%</strong> haben, damit ich die gleiche Brutto-Kapitalleistung (entsprechend der originalen Versicherungssumme) erhalten w&#252;rde. Dabei sind Kapitalsteuern nach heutigen Recht bereits eingerechnet. Der Zinssatz klingt nicht so unrealistisch auf 33 Jahre gesehen. Man sieht also, <strong>was privat m&#246;glich w&#228;re, um das gleiche Brutto-Kapital anzusparen</strong>, worauf dann eben keine KV- und PV-Beitr&#228;ge mehr zu leisten w&#228;ren (nach heutigem Recht f&#252;r pflichtversicherte Rentner; da wird der Staat sich sicherlich auch noch was einfallen lassen).</p>
<p>h) Anders gerechnet w&#252;rde ein <strong>privater Sparvertrag</strong> aus voll versteuertem Gehalt bei 4,00% Verzinsung &#252;ber die gesamte Laufzeit (entsprechend dem o.g. Garantiezins)  ca. <strong>6.300 bis 6.600€ mehr Kapital</strong> bringen als die tolle steuerlich beg&#252;nstigte Direktversicherung nach heute g&#252;ltigen Konditionen. Dieser Betrag entspricht &#252;brigens ziemlich genau dem aufzubringenden Beitrag f&#252;r eine Risikolebensversicherung bis zum 65. Lebensjahr, sollte diese denn &#8211; vor allem &#252;ber eine so lange Zeit &#8211; erforderlich sein.</p>
<p>Fazit: Das Ganze kann eigentlich nicht wahr sein und auch nicht mit rechten Dingen zugehen. Es w&#252;rde mich interessieren, ob das BVerfG auch mal so eine Rechnung aufgestellt hat, bevor es die Praxis als zumutbar tituliert hat.</p>
<p>Was soll ich nun also tun?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Nachtrag 2</strong></span><strong> </strong>(23.10.2010):</p>
<p>Nachdem ich darauf aufmerksam gemacht wurde (siehe Kommentare), dass ich die Steuerersparnisse nicht in die Renditeberechnungen einbezogen habe, habe ich die Berechnungen wiederholt. Dabei habe ich angenommen, dass in der Einzahlphase eine Steuerersparnis bis zum maximalen Grenzsteuersatz stattfindet (also 22 Prozentpunkte Steuerersparnis). Diese Steuervorteile habe ich dann sogar fiktiv bis zum Versicherungsende mit 4% p.a. verzinst, was bis zum Versicherungsende fast zu einer Verdoppelung der gesparten Steuer f&#252;hrt. Das daraus gebildete Kapital habe ich dann zur Versicherungssumme hinzuaddiert, wovon zuvor die f&#228;lligen KV- und PV-Beitr&#228;ge abgezogen wurden.</p>
<p>Hier die Ergebnisse analog zu Punkt 2 im ersten Nachtrag oben:</p>
<p>a) Die fiktive Gesamtrendite ohne KV- und PV-Beitr&#228;ge, jedoch unter Ber&#252;cksichtigung der &#252;ber die gesamte Laufzeit verzinsten Steuerersparnisse betr&#228;gt <strong>4,46%</strong>. Ohne Steuerersparnisse w&#228;ren es <strong>3,55%</strong>. Daraus ergibt sich ein maximaler Renditekick von ca. 0,9 Prozentpunkten.</p>
<p>b) Die zu erwartende Gesamtrendite nach Abzug der KV- und PV-Beitr&#228;ge und unter Ber&#252;cksichtigung der Steuerersparnisse betr&#228;gt <strong>3,64%</strong>. Die KV- und PV-Beitr&#228;ge verringern die Rendite also um mindestens 0,8 Prozentpunkte. Die verzinsten Steuerersparnisse und die am Ende f&#228;lligen KV- und PV-Beitr&#228;ge halten sich demnach in etwa die Waage. Anders gesagt: Das fiktive, netto zur Verf&#252;gung stehende Endkapital entspr&#228;che recht genau der Versicherungssumme.</p>
<p>c) Bei Abruf mit 60 betr&#228;gt die Gesamtrendite unter Einbeziehung von Steuern und Beitr&#228;gen ebenfalls <strong>3,64%</strong>.</p>
<p>d) Insgesamt ist die Summe der verzinsten Steuerersparnisse um <strong>1.770€</strong> h&#246;her als die gezahlten KV- und PV-Beitr&#228;ge. Wenn die Steuerersparnisse nicht verzinst w&#252;rden, bliebe es jedoch bei <strong>5.800€</strong> mehr gezahlten KV- und PV-Beitr&#228;gen. Nur wenn man also den Steuervorteil konsequent w&#228;hrend der gesamten Laufzeit in einen guten Sparvertrag einbringt, ergibt sich ein kleiner Vorteil in der Gesamtbilanz. Wobei die Beispielrechnung wie oben erw&#228;hnt davon ausgeht, dass man immer Steuern bis zum maximalen Grenzsteuersatz spart, was das Optimum w&#228;re.</p>
<p>e) Bei h&#246;heren Beitragss&#228;tzen (19,5%+3%) bleibt nach Abzug der KV- und PV-Beitr&#228;ge von urspr&#252;nglich erwarteten 4,46% nur maximal <strong>3,40%</strong> Rendite &#252;brig.</p>
<p>f) Die Gesamtrendite bei Beitragsfreistellung in 2011 (nach 14 Jahren Ansparzeit) w&#228;re unter Einbeziehung von Steuern und Beitr&#228;gen <strong>2,67%</strong>.</p>
<p>g) Keine &#196;nderung zu oben. Eine Rendite von 4,74% bis 4,82% p.a. w&#252;rde f&#252;r einen mit voll versteuerten Beitr&#228;gen bedienten Sparplan ausreichen, um das Kapital gem&#228;&#223; Versicherungssumme zu erhalten.</p>
<p>h) Aufgrund der verzinsten Steuervorteile ergibt sich ein anderes Bild. Bei 4,00% Verzinsung mit privater Vorsorge w&#252;rden maximal ca. <strong>12.000€</strong> Kapital fehlen gegen&#252;ber der Direktversicherung.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Rechnung sieht unter Einbeziehung der Steuervorteile nat&#252;rlich schon ein wenig anders aus. Aber eigentlich nur f&#252;r den Fall, dass man bis zum Rentenalter die Steuerersparnisse konsequent verzinst und immer maximale Steuern spart, fressen die KV- und PV-Beitr&#228;ge die Steuerersparnisse nicht komplett auf. In der Praxis kann man eher von einem Nullsummenspiel ausgehen, tendenziell aufgrund steigender KV- und PV-Beitragss&#228;tze und prek&#228;rer Besch&#228;ftigungverh&#228;ltnisse aber unter ung&#252;nstigem Vorzeichen f&#252;r den Versicherten. Bereits l&#228;nger laufende Vertr&#228;ge (z.B. mit 4% Garantiezins) bleiben einigerma&#223;en rentabel, wenn man bis zum Ende durchh&#228;lt und maximale Vorteile erh&#228;lt. Das tr&#246;stet aber nicht dar&#252;ber hinweg, dass die Krankenversicherung am Ende ziemlich genau die 20% vom Kapital erh&#228;lt, die man sich vorher m&#252;hsam durch Steuervorteile erwirtschaftet haben muss.</p>
<p>Zu bedenken sind auch die hohen volkswirtschaftlichen Kosten f&#252;r dieses aufw&#228;ndige B&#252;rokratiemonster, an dem der Gesetzgeber zudem jederzeit und je nach Kassenlage herumschrauben kann. Die vom Staat gef&#246;rderte betriebliche Altersvorsorge ist demnach &#252;ber die Jahre gerechnet volkswirtschaftlicher Unsinn, bietet f&#252;r die meisten B&#252;rger keine Vorteile und sp&#252;lt hohe Subventionen in die Kassen der privaten Finanzwirtschaft.</p>
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		<title>Finanzdaten der EU wandern weiter in die USA</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die meisten werden es bestimmt nicht wissen: Schon seit 2001 greifen die USA die Daten aller Finanztransaktionen zwischen den EU-Staaten ab, um damit angeblich gegen den Terror vorzugehen. Mit dieser so beliebten Begr&#252;ndung werden jedenfalls die EU-Daten von einem in den USA befindlichen Rechenzentrum des Betreibers SWIFT abgesaugt. Was mit diesen Daten geschieht, wei&#223; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buergerrechte-waehlen.de"><img class="alignright size-medium wp-image-753" title="buergerrechte_waehlen_fluggastdaten" src="http://www.kruedewagen.de/blog/wp-content/uploads/buergerrechte_waehlen_fluggastdaten-212x300.jpg" alt="buergerrechte_waehlen_fluggastdaten" width="212" height="300" /></a>Die meisten werden es bestimmt nicht wissen: Schon seit 2001 greifen die USA die <a title="Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/EU-Kommission-segnet-Finanzdaten-Transfer-an-die-USA-ab--/meldung/91921" target="_blank">Daten aller Finanztransaktionen</a> zwischen den EU-Staaten ab, um damit angeblich gegen den Terror vorzugehen. Mit dieser so beliebten Begr&#252;ndung werden jedenfalls die EU-Daten von einem in den USA befindlichen Rechenzentrum des Betreibers <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT" target="_blank">SWIFT</a> abgesaugt. Was mit diesen Daten geschieht, wei&#223; in der EU niemand so recht. &#220;brigens sind in den Daten auch <a title="Postbank" href="http://www.postbank.de/postbank/wu_datenschutz_info_swift.html" target="_blank">innerdeutsche Eil-&#220;berweisungen</a> enthalten. Es betrifft also jeden deutschen B&#252;rger, der solche Eil-&#220;berweisungen t&#228;tigt oder mit BIC und IBAN im Rahmen einer EU-&#220;berweisung hantiert.</p>
<p>Nun hat sich <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT" target="_blank">SWIFT</a> aus diesem Grund dazu entschlossen, das Rechenzentrum in den USA nach Europa zu verlegen. Man k&#246;nnte nun denken, damit w&#228;re das Datenloch gestopft. Tja, da hat man die Rechnung ohne die EU-M&#228;chtigen gemacht. Die EU-Kommission [Update: bzw. die EU-Au&#223;enminister] m&#246;chte nun den USA anbieten, <a title="Weg frei in Europa f&#252;r Bankdaten-Transfer an die USA" href="http://www.heise.de/newsticker/Weg-frei-in-Europa-fuer-Bankdaten-Transfer-an-die-USA--/meldung/142622" target="_blank">die Daten weiterhin zu liefern</a>. Man sagt zwar zu eigenen Bedingungen, aber trotzdem sollen Daten aller EU-B&#252;rger weiterhin einseitig in die USA gehen, um auf Verd&#228;chtiges kontrolliert zu werden.</p>
<p>Ein Skandal, wie ich meine. Und es gibt auch durchaus <a title="Scharfe Kritik an geplantem EU-Abkommen &#252;ber US-Zugriff auf Bankdaten" href="http://www.heise.de/newsticker/Scharfe-Kritik-an-geplantem-EU-Abkommen-ueber-US-Zugriff-auf-Bankdaten-Update--/meldung/142566" target="_blank">Protest aus Reihen der Datensch&#252;tzer und sogar einiger Politiker</a>. Wobei das Datenschutzproblem aus meiner Sicht zweitrangig ist; vordergr&#252;ndig ist der Ausbau der &#220;berwachung, die Abschaffung der Freiheit des Einzelnen und die Schaffung des gl&#228;sernen B&#252;rgers zu beanstanden. Selbst wer &#8220;nichts zu verbergen&#8221; hat, kann schnell unter Verdacht geraten, wenn er an die &#8220;falschen Leute&#8221; Geld &#252;berweist. Ganz zu schweigen von m&#246;glichen wirtschaftlichen Auswirkungen durch Spionage. Und das sogar von der EU selbst vorangetrieben. Wie tief sind wir gesunken ?</p>
<p>Wenn wir (die EU) wenigsten Datenaustausch zu gleichen Bedingungen betreiben w&#252;rden. Wenn die USA also Daten all unserer Finanztransaktionen haben wollen, dann sollen sie uns die Daten der US-B&#252;rger &#252;bermitteln. Wenn sie <a title="Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/EU-Ratspraesidentschaft-will-Sammlung-von-Passagierdaten-ausweiten--/meldung/117844" target="_blank">Daten aller Flugreisenden</a> haben wollen, dann wollen wir die Daten der US-Einreisenden auch. Da uns an den US-Grenzen <a title="Hamburger Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article703551/Nur-noch-mit-Fingerabdruck-in-die-USA.html" target="_blank">Fingerabdr&#252;cke abgenommen</a> werden,  sollten wir das mit US-B&#252;rgern an unseren Grenzen auch tun. Freilich w&#252;rde damit die &#220;berwachungsgesellschaft weiter gefestigt, aber wenigsten w&#252;rden B&#252;rger der USA mal dar&#252;ber nachdenken, welchen fatalen Kurs sie eingeschlagen haben. Freundschaft stelle ich mir anders vor. Und eine dem B&#252;rger dienende EU stelle ich mir auch anders vor.</p>
<p>Weitere Infos:</p>
<ul>
<li><a title="Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/Weg-frei-in-Europa-fuer-Bankdaten-Transfer-an-die-USA--/meldung/142622" target="_blank">Weg frei in Europa f&#252;r Bankdaten-Transfer an die USA</a> (Heise)</li>
<li><a title="Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-laesst-us-fahnder-bankdaten-ausspaehen;2437302;0" target="_blank">EU l&#228;sst US-Fahnder Bankdaten aussp&#228;hen</a> (Handelsblatt)</li>
<li><a title="Tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/ausland/swiftdaten100.html" target="_blank">EU will USA Zugriff auf Bankdaten sichern</a> (Tagesschau)</li>
<li><a title="Tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/ausland/swiftdaten102.html" target="_blank">US-Fahnder sollen weiter EU-Bankdaten nutzen</a> (Tagesschau)</li>
<li><a title="Focus" href="http://www.focus.de/politik/ausland/bruessel-weg-frei-fuer-terrorfahndung-mit-bankdaten_aid_420923.html" target="_blank">Weg frei f&#252;r Terrorfahndung mit Bankdaten</a> (Focus)</li>
<li><a title="Focus" href="http://www.focus.de/politik/ausland/bankdaten-politiker-wueten-gegen-barroso_aid_421107.html" target="_blank">Politiker w&#252;ten gegen Barroso</a> (Focus)</li>
<li><a title="S&#252;ddeutsche Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/560/482025/text/" target="_blank">Konten in der EU &#8211; nur ein Handlanger der CIA?</a> (SZ)</li>
<li><a title="Berliner Zeitung" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0725/meinung/0112/index.html" target="_blank">Europa hilft beim Datenklau</a> (Kommentar aus der Berliner Zeitung)</li>
<li>Nachtrag: <a title="netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org/2009/eu-will-weiter-finanzdaten-an-die-us-geheimdienste-geben/" target="_blank">EU will weiter Finanzdaten an die US-Geheimdienste geben</a> (netzpolitik.org)</li>
</ul>
<p>Nachtrag 31.07.2009: Der Spie&#223; wird auch umgedreht.</p>
<ul>
<li><a title="Heise" href="http://www.heise.de/newsticker/EU-will-Zugang-zu-US-Bankdaten--/meldung/142851" target="_blank">EU will Zugang zu US-Bankdaten</a> (Heise)</li>
<li><a title="Tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/ausland/bankdaten104.html" target="_blank">EU beansprucht Zugriff auf US-Bankdaten</a> (Tagesschau)</li>
</ul>
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		<title>Finanzkrise: Verstand und Medien zu unkritisch</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 09:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Die NachDenkSeiten befassen sich haupts&#228;chlich damit, eine Gegenmeinung zum Mainstream aufzubauen. Vor allem das unkritische Verhalten der Medien und die privatwirtschaftlichen Verflechtungen unserer Politiker sind immer wieder Thema. In einem Artikel vom 16. April wird eine andere Sicht auf die Finanzkrise vorgestellt. Eine Sicht, dies es uns erlauben k&#246;nnte, pure Meinungsmache zu entlarven und Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>NachDenkSeiten</strong> befassen sich haupts&#228;chlich damit, eine <strong>Gegenmeinung zum Mainstream</strong> aufzubauen. Vor allem das unkritische Verhalten der Medien und die privatwirtschaftlichen Verflechtungen unserer Politiker sind immer wieder Thema. In einem Artikel vom 16. April wird eine <a title="Die Abwesenheit von kritischem Verstand und das Versagen der Medien" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3869" target="_blank">andere Sicht auf die Finanzkrise</a> vorgestellt. Eine Sicht, dies es uns erlauben k&#246;nnte, pure Meinungsmache zu entlarven und Dinge zu hinterfragen. Ganz egal, aus welchem politischen Lager man kommt.</p>
<p>Ein kleines Zitat:</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">[...] </span><span style="color: #800000;">Die demokratische Kontrolle setzt aus, es gibt keine Sanktionen mehr auf Fehler, selbst auf schlimmes Versagen nicht. Das hat viel mit der Ausbreitung von Public Relations-Agenturen und ihrem Einfluss auf die Medien zu tun. [...]</span></p>
<p><span style="color: #800000;">[...] </span><span style="color: #800000;"><span style="color: #800000;">San</span>ktionen w&#228;ren sp&#228;testens beim Wahltermin Ende September f&#228;llig. Wenn die beobachteten und beschriebenen Vorg&#228;nge weiter so ablaufen, dann wird auch dieser ganz konkrete Mechanismus eines einigerma&#223;en demokratisch organisierten Landes kl&#228;glich versagen. Keine sch&#246;ne Perspektive.</span><span style="color: #800000;"> [...]</span></p></blockquote>
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		<title>Wer die wirklichen Schmarotzer sind</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 19:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kabarettist Volker Pispers hat schon 2004 auf seiner Tour erkl&#228;rt, wer in Deutschland die wirklichen Schmarotzer und Parasiten sind, n&#228;mlich diejenigen, die t&#228;glich unser aller Geld aus dem Fenster herauswerfen und daf&#252;r Millionen oder gar Milliarden kassieren. Gerade heute sind seine Aussagen wieder sehr aktuell. Siehe Video unten. Zur aktuellen Finanzkrise gibt es auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kabarettist <strong>Volker Pispers</strong> hat schon 2004 auf seiner Tour erkl&#228;rt, wer in Deutschland die wirklichen <strong>Schmarotzer und Parasiten</strong> sind, n&#228;mlich diejenigen, die t&#228;glich unser aller Geld aus dem Fenster herauswerfen und daf&#252;r Millionen oder gar Milliarden kassieren. Gerade heute sind seine Aussagen wieder sehr <strong>aktuell</strong>. Siehe Video unten. Zur aktuellen Finanzkrise gibt es auf Spiegel Online einen Kommentar mit dem Thema &#8220;<a title="Spiegel" href="http://www.focus.de/finanzen/news/oezgenc_oekonomie/finanzkrise-ich-glaube-niemandem-mehr_aid_337572.html" target="_blank">Ich glaube niemandem mehr</a>&#8220;.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ko5CCSomDMY" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<address><span style="color: #666699;">Quelle: <a title="Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY" target="_blank">Youtube</a></span></address>
]]></content:encoded>
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		<title>Voller Krankenversicherungsbeitrag bei Auszahlung von Direktversicherungen</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 13:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2004 wird auf die Auszahlung von Direktversicherungen (als eine Form der betrieblichen Altersvorsorge) f&#252;r gesetzlich Versicherte der volle Krankenversicherungsbeitrag f&#228;llig. Diese Abzocke wurde sogar auf Altvertr&#228;ge ausgeweitet ! Von Bestandsschutz will keiner etwas wissen, geht es doch um Milliarden. Wer also auch vor dieser neuen Regelung eine Direktversicherung abgeschlossen hat, die bei 20% Pauschalversteuerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2004 wird auf die <strong>Auszahlung von <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Direktversicherung" target="_blank">Direktversicherungen</a></strong> (als eine Form der betrieblichen Altersvorsorge) f&#252;r gesetzlich Versicherte der <strong>volle Krankenversicherungsbeitrag</strong> f&#228;llig. Diese <strong>Abzocke</strong> wurde sogar auf Altvertr&#228;ge ausgeweitet ! Von <strong>Bestandsschutz</strong> will keiner etwas wissen, geht es doch um Milliarden. Wer also auch vor dieser neuen Regelung eine Direktversicherung abgeschlossen hat, die bei 20% Pauschalversteuerung der Beitr&#228;ge durchaus attraktiv war, der muss nun von der gesamten ausgezahlten Versicherungssumme ca. 15% an die Krankenkassen abf&#252;hren (&#252;ber 10 Jahre verteilt). Es geht hier also f&#252;r viele um bis zu 10.000€ zus&#228;tzlicher Beitr&#228;ge. Das gilt sowohl f&#252;r regelm&#228;&#223;ige Renten-Zahlungen als auch f&#252;r Einmalzahlungen. Die <strong>Beitragspflicht</strong> bei Einmalzahlungen aus Lebensversicherungen wurde j&#252;ngst vom Bundesverfassungsgericht best&#228;tigt.</p>
<p>Viel schlimmer wird es, wenn man w&#228;hrend der Laufzeit die Direktversicherung <strong>privat</strong> weiterf&#252;hrt, z.B. weil der neue Arbeitgeber die Versicherung nicht weiterf&#252;hrt. Dann werden auf die ab dann eingezahlten ohnehin sozialversicherungspflichtigen Beitr&#228;ge (Nettolohn) am Ende <strong>nochmal</strong> die Krankenversicherungsbeitr&#228;ge f&#228;llig. Denn nur die Beitr&#228;ge im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge sind w&#228;hrend der Ansparphase sozialabgabenfrei. Am Ende der Laufzeit werden die privaten Beitr&#228;ge nicht gesondert behandelt, handelt es sich doch nachwievor um eine betriebliche Altersvorsorge, zumindest auf dem Papier.</p>
<p>Die <strong>Rendite</strong> der Direktversicherung sinkt damit ganz erheblich. Diese Form der Altersvorsorge wird damit praktisch v&#246;llig uninteressant (vor allem f&#252;r Direktversicherungen nach alter Regelung). Zumal Krankenversicherungsbeitr&#228;ge auf <strong>normale Kapitalertr&#228;ge</strong> im Rentenalter nur f&#252;r freiwillig Versicherte erhoben werden. Dabei werden Menschen, die im Berufsleben freiwillig versichert waren, sp&#228;ter zumeist Pflichtversicherte. Wenn man das Geld also <strong>privat sparen</strong> w&#252;rde, bliebe das Ersparte nach jetzigem Recht fast immer krankenversicherungsfrei. Aber wer wei&#223; schon, was sich der Gesetzgeber noch einfallen l&#228;sst, um sp&#228;ter an unser Geld zu kommen.</p>
<p>Ach ja, noch etwas: <strong>Privat Versicherte</strong> zahlen &#252;berhaupt keine Krankenversicherungsbeitr&#228;ge auf Auszahlungen einer Direktversicherung ! Woher stammt eigentlich der Begriff &#8220;Rechtsstaat&#8221; ?</p>
<p><strong>Meldungen und mehr Infos dazu:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Focus" href="http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/direktversicherungen-gericht-bestaetigt-beitragspflicht_aid_302108.html" target="_blank">Focus: Gericht best&#228;tigt Beitragspflicht</a></li>
<li><a title="BVerfG" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-056.html" target="_blank">Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht</a></li>
<li><a title="altersdiskriminierung.de" href="http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=2578" target="_blank">Artikel auf altersdiskriminierung.de</a></li>
<li><a title="finanztip.de" href="http://www.finanztip.de/tip/finanzen/betriebsrente-gesetzliche-krankenversicherung.htm" target="_blank">Auszahlung Direktversicherung kostet Beitr&#228;ge f&#252;r gesetzliche Krankenversicherung</a></li>
<li><a title="handwerksblatt.de" href="http://www.handwerksblatt.de/Handwerk/Mittelstand/Betrieb/6511.html" target="_blank">Direktversicherung: Jetzt kassiert die Krankenkasse doppelt</a></li>
<li><a title="frag-einen-anwalt.de" href="http://www.frag-einen-anwalt.de/Krankenkassenbeitrag-auf-Direktversicherung---privat-weitergef%C3%BChrt.-__f61321.html" target="_blank">Krankenkassenbeitrag auf Direktversicherung &#8211; privat weitergef&#252;hrt<br />
</a></li>
<li><a title="KV Rentner" href="http://www.geldvomstaat24.de/2008/01/23/vorteile-des-pflichtversicherten-rentners-gegenueber-dem-freiwillig-versicherten-rentner/" target="_blank">Gesetzliche Krankenversicherung der Renter I</a></li>
<li><a title="KV Rentner" href="http://www.private-krankenversicherung-net.de/lexikon/k-krankenversicherung-der-rentner-kvdr.html" target="_blank">Gesetzliche Krankenversicherung der Renter II<br />
</a></li>
<li><a title="Neuregelung 2002" href="http://www.g-k-v.com/gkv/index.php?id=302" target="_blank">Neuregelung bei der Krankenversicherung der Renter 2002</a> (GKV)</li>
<li><a title="wer weiss was" href="http://www.wer-weiss-was.de/theme67/article3646254.html" target="_blank">Private Beitr&#228;ge und Krankenversicherung</a> (Forum)</li>
<li><a title="Nachdenkseiten" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2542" target="_blank">NachDenkSeiten &#252;ber Gehaltsumwandlung</a></li>
<p><strong> </strong></ul>
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