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Ralf

14. Juli 2012

In letzter Zeit habe ich hier in meinem privaten Blog wenig gepostet. Das hat vor allem zwei Gründe. Erstens bin ich seit einigen Monaten recht aktiv in der Piratenpartei, vor allem um dort auch den Internetauftritt der Mettmanner Piraten mitzugestalten bzw. Inhalte zu pflegen.  Siehe Piratenwiki und das Blog der Mettmanner Piraten. Lange Zeit hier vorherrschende politische Themen sind also dort besser aufgehoben.

Zweitens tummele ich mich seit geraumer Zeit aktiv bei Google+. Im Gegensatz zu Facebook finde ich Google+ attraktiv, vor allem durch dort anzutreffende Kontakte im geschäftlichen und politischen Bereich. Außerdem fügt sich Google+ sehr gut in die anderen Dienste von Google ein (z.B. Android) und ist einfach professioneller. Und im Gegensatz zu Facebook, bei dem ich keinen Account habe, sind die Aktivitäten von Google, was Datenschutz und Transparenz angeht, derzeit noch akzeptabel.

Von Zeit zu Zeit werde ich sicher noch hier im Blog schreiben, nur eben derzeit selten. Ansonsten pflege ich natürlich immer noch meine eigentliche Homepage, wo ich eher technische und private Themen behandele. Ihr seht also, ich bin noch da.

Vodafone D2: Web 2.0 Kampagne erzürnt Blogosphäre

Die Web 2.0 Kampagne „Es ist Deine Zeit“ von Vodafone D2 hat die deutsche Blogosphäre in Aufruhr versetzt. Die Mehrheit der Blogger mag es wohl nicht, wie Vodafone einige bekannte Blogger vor den Marketing-Karren gespannt hat. Hauptkritikpunkte der Blogger sind Vodafones freiwilliger Vertrag zu den Web-Sperren, die Art und Weise wie Werbung platziert wird und die Glaubwürdigkeit von Vodafones Geschäftspraktiken in Sachen Web 2.0 (z.B. beim Thema Netzneutralität, Produkte und Services). Ein Beitrag bei netzwertig.com geht im einzelnen auf die Deckung der Tarife und Services von Vodafone D2 mit den Web 2.0 Absichten ein.

Die Internet-Community – oder in Vodafones Sprachgebrauch die „Generation Upload“ – hat u.a. mit einigen satirischen Aktionen reagiert, wie z.B. diesem Video, welches den „Heroes“-Werbespot mit Ausschnitten aus dem Film 1984 mischt.

Aus meiner Sicht sind die Kritikpunkte zum großen Teil berechtigt. Es gibt eine Menge zu tun auf seiten der Netzbetreiber, um Vertrauen in ein freies Netz mit fairen Preisen und Bedingungen für mobiles Internet zu gewinnen. Internet-Zensur und Abschottung gegen konkurrierende Dienste wie Skype & Co. sind der falsche Weg. Es geht nämlich auch anders, wie O2 demonstriert.