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Roger Waters „The Wall“ in Düsseldorf

20 Jahre warten hatte ein Ende. Gestern gastierte Roger Waters in der Düsseldorfer Esprit Arena mit der Inszenierung des legendären Albums „The Wall„. Die Show war absolut klasse und sehr empfehlenswert. Gesang und Sound passten, wenn auch einige Titel erkennbar (teilweise) aus der „Retorte“ stammten (man möge mich berichtigen), vor allem als die Band komplett hinter der Mauer verschwunden war. Die reine Spielzeit betrug etwas weniger als zwei Stunden (insgesamt ca. 20:15 – 22:35 Uhr). Ein Konzert von Roger Waters bzw. Pink Floyd fehlte noch in meiner Sammlung. Beim nächsten Mal möchte ich jedoch näher dran sitzen, denn in Block 40 war man doch recht weit weg vom Geschehen. Außerdem waren die speziell für das Umwandeln in Stehplätze vorgesehenen Sitze unbequem (keine Schalen sondern Gitter). Aber egal, man ist ja noch jung …

Weitere Infos:

Beispielhaft hier noch ein Video von gestern auf YouTube mit dem genialen Stück „Comfortably Numb“ als Höhepunkt des Abends.

Quelle Video: YouTube
Quelle Bild: Eigenaufnahme

Judas Priest live in Dortmund

Gestern startete die Judas Priest Tour in Deutschland namens „Priest Feast“. Den ersten Auftritt in Dortmund ließ ich mir nicht entgehen und war zusammen mit meiner Frau live dabei. Nach Konzertbesuchen in Berlin, Essen und Köln war das nun mein viertes Priest-Konzert in den letzten 25 Jahren.

Insgesamt war das Konzert gut gelungen, auch wenn das Event recht kurzfristig in die kleinere Halle 2 verlegt wurde. Leider war die Lautstärke tendenziell zu hoch und hätte locker für die große Westfalenhalle 1 gereicht. So war vor allem der übereifrig donnernde Bass vom Schlagzeug das ein oder andere Mal der Melodie der Songs nicht förderlich. Schade, wo sich doch gerade die meist melodische Grundstimmung der Priest-Musik so hervorragend von den Songs anderer Heavy Metal Bands abhebt. Trotz Schwächen bei der Beschallung war die Musik hervorragend.

Neben einigen Songs von der neuen Nostradamus-Scheibe („Prophecy“,“ Death“) wurden vor allem Titel aus den 70er und 80er Jahren gespielt. So waren „Eat me alive“, „Sinner“, „Electric Eye“ und „Painkiller“ vertreten. Spitzenmäßig vorgetragen wurden die Titel „Breaking the Law“ und „Green Manalishi„. Auch am Ende – nach insgesamt 1:40 h Spieldauer – zeigten die Jungs mit „You’ve got another thing comin“ noch einmal so richtig, dass Priest live immer noch vom Feinsten ist. Ein Wahnsinns-Ende.

Ein kleiner Ausschnitt von „Metal Gods“ ist unten als Video zu sehen.

Quelle: Priest Live in Dortmund 24.02.2009

Weitere Links (Audio-Qualität z.T. sehr schlecht):