Piraten im TV
Gepostet in Politisches am 23. Sep 2009
Gepostet in Politisches am 23. Sep 2009
Gepostet in Politisches am 23. Sep 2009
Die Piratenpartei wird beliebter und so kurz vor der Bundestagswahl in der Presse zunehmend beachtet. Folgende Artikel aus jüngster Zeit sind erwähnenswert:
Viele dieser News kann man auch bei den Piraten selbst nachlesen.
Gepostet in Bürgerrechte, Computer & Internet, Politisches am 23. Sep 2009
Der folgende gut gemachte Kurzfilm dient als Protest gegen ein Verbot von Killerspielen und macht zugleich Werbung für die Piratenpartei.
Quelle: YouTube
Gepostet in Politisches am 12. Sep 2009
Über netzpolitik.org und das Heise-Forum bin ich auf eine Sendung vom ZDF-Mittagsmagazin aufmerksam geworden, in der Markus Beckedahl, die Piratenpartei und der Chaos Computer Club und interviewt wurden. Fazit: Netzpolitik wird wichtiger und die Leute lassen sich nicht mehr alles gefallen. Hier der Mitschnitt:
Gepostet in Politisches am 11. Sep 2009
Selbst Ulrich Wickert hat erkannt, dass die Piratenpartei sich hervorragend als Schreckgespenst für die etablierten Parteien eigenen würde. Jedenfalls sagte er vor einigen Wochen im ZDF in einer aus seiner Sicht kabarettistischen Einlage:
[...] Ich sage, die Piratenpartei bekommt 5,1%. Stellen Sie sich das mal vor. [...] Aber dann haben die Wähler wirklich was bewirkt. [...] Das wäre irre !
Siehe Video:
Das Schöne ist aus meiner Sicht, dass die Piratenpartei nicht nur als Partei der Unzufriedenen und Nichtwähler dienen könnte, sondern auch hinsichtlich der Ziele eine echte Alternative ist.
Gepostet in Bürgerrechte, Datenschutz, Politisches am 8. Sep 2009
Gerhart Baum, einer der wichtigsten Verfechter unserer Freiheit und Grundrechte, war gestern zu Gast beim Computerclub 2 (CCZwei) und hat über den kritischen Zustand unserer Freiheit und über sein neues Buch “Rettet die Grundrechte! Bürgerfreiheit contra Sicherheitswahn” gesprochen. Den Podcast kann man entweder direkt beim CCZwei anhören oder im Player unten.
Herr Baum gibt in knappen 30 Minuten einen hervorragenden Statusbericht über den staatlichen und nichtstaatlichen Überwachungswahn und über die Einschränkung unserer Bürgerrechte durch skandalöse Sicherheitsgesetze ab. Neben Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Bundeswehr im Innern, BKA-Gesetz und Datenschutz kommt auch eine eindeutige Kritik am Leyenschen Zensurgesetz und am Drang, das Internet zu kontrollieren, zum Ausdruck. Gerhart Baum ruft die Bürger auf, sich diesen Tendenzen zu widersetzen. Am Ende wird sogar die Piratenpartei ins Rampenlicht gerückt und gelobt.
Ein klein wenig unterschätzt jedoch auch Herr Baum die Piratenpartei (vielleicht sogar absichtlich, um der FDP Stimmen zu bewahren ?), wenn er sagt, dass sie nur das Thema Internetfreiheit hätte. Fast alle Punkte, die Herr Baum als besorgniserregend genannt hat, sind durch die Ziele und durch das Wahlprogramm der Piratenpartei abgedeckt. Bei den Themen Datenschutz, Bewahrung des Grundgesetzes, Privatsphäre, Überwachung, Gewaltenteilung und transparenter Staat gehen die Ziele weit über das Internet hinaus !
Fakt ist eher, dass Gerhart Baum bei der Piratenpartei besser aufgehoben wäre als bei der FDP, bei der er ein recht einsamer Rufer in der Wüste geworden ist.
Eine Diskussion über den Podcast findet man im CCZwei-Forum.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Gepostet in Bürgerrechte, Politisches am 7. Sep 2009
Neben dem Wahl-O-Mat gibt es nun eine weitere Online-Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat heute einen “Wahltest” auf dem Portal bürgerrechte-wählen.de freigeschaltet. Siehe auch Ankündigung.
Wie beim Wahl-O-Mat kann man die Standpunkte der Parteien mit den eigenen vergleichen. Der Wahltest beschränkt sich ganz explizit auf Fragen, die Bürgerrechte betreffen. Das Ergebnis meines Abgleichs findet man im Screenshot.
Aus der Übersicht der Antworten kann man erkennen, dass die CDU von allen Parteien die bürgerrechtfeindlichste Politik betreibt. Die Ziele der CDU führen zu weiteren Einschränkungen unserer Freiheit und zu noch mehr Überwachung.
Die Standpunkte der CDU vereinfacht zusammengefasst (Nummer der Frage in Klammern):
Die Alleinstellungsmerkmale der CDU sind rot-braun beschriftet (3, 9, 12). Es ist schon ein starkes Stück, dass demnächst unsere Gesichter zur Kriminalitätsbekämpfung automatisch mit Datenbanken abgeglichen werden sollen. Auch der Zwang zur Abgabe von Fingerabdrücken ist neu, denn diese Maßnahme ist beim ePA noch freiwillig gedacht. Für die sehr umstrittene und stark in unsere Freiheit eingreifende Vorratsdatenspeicherung sind nur CDU und SPD.
Ganz schön überrascht haben mich einige Positionen der Grünen, die ja gerne betonen, dass die Ziele der Piratenpartei von die Grünen bereits abgedeckt seien. Weit gefehlt, denn die Grünen sind:
Besonders die Befürwortung der Erfassung von Fingerabdrücken stößt mir auf.
Die FDP steht hingegen für folgendes:
Ein wenig überraschend ist, dass nur CDU und FDP gegen eine Abfrage von Bankkonten (11) sind. Hm, das könnte damit zu tun haben, dass man vielleicht “etwas zu verbergen hat” bei diesen beiden Parteien (Nebeneinkünfte, Parteispenden, etc.). Insgesamt sieht es bei der FDP aber nicht so schlecht aus.
Aus meiner Sicht sind die folgenden Positionen der Piratenpartei besonders wichtig, da die damit verbundenen Maßnahmen die Bürger unter Generalverdacht stellen oder schwerwiegend in die Privatsphäre eindringen:
Gepostet in Politisches am 4. Sep 2009
Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2009 der Bundeszentrale für politische Bildung ist online. Damit kann jeder seine eigenen Standpunkte zu insgesamt 38 Fragen mit denen der 24 teilnehmenden Parteien vergleichen. Das Durchführen des Vergleichs dauert vielleicht 10 Minuten, gibt jedoch wertvolle Anhaltspunkte zu verschiedenen politischen Themenfeldern. Wenn die Wähler sich an diesen von den Parteien vertretenen Meinungen orientieren würden, dann würde die Bundestagswahl sicherlich ganz anders ausfallen als es die derzeitigen Umfragen prognostizieren. Es ist überraschend, dass immer wieder Parteien gewählt werden aus purer Gewohnheit, obwohl deren Standpunkte doch recht weit von der eigenen Sichtweise abweichen können. Paradebeispiel ist die CDU, die sich in den letzten 8 Jahren zu einer No-Go-Partei entwickelt hat. Die CDU steht gemäß eigenen Angaben im Wahl-O-Mat für folgende Inhalte (in Klammern die Nummer der Frage):
Bei solchen Standpunkten verwundert es nicht, dass der nach außen praktizierte Wahlkampf der CDU und der Kanzlerin ohne klare Aussagen zu politischen Inhalten geführt wird. Der Gewohnheitswähler, der vielfach ganz anderer Meinung ist, soll wieder seine Stimme bei der CDU machen. Höchste Zeit also, dass sich mehr Wähler informieren, bevor sie ihre Kreuze machen.
Die Piratenpartei vertritt bei vielen oben genannten Fragen genau den jeweils gegenteiligen Standpunkt (bis auf Fragen 2, 3, 7, 26, 28, bei denen eine der beiden Parteien neutral ist):
Gepostet in Politisches am 31. Aug 2009
Die Piratenpartei ist bei den Kommunalwahlen in NRW in zwei Städten (Aachen und Münster) angetreten und zieht dort jeweils mit einem Sitz in den Stadtrat ein.
In Sachsen trat die Piratenpartei zur Landtagswahl an und erzielte dort ein achtbares Ergebnis von 1,9%. Da geht noch mehr.
Im Wahlkampfportal der Piraten wird über das Ergebnis diskutiert.
Mehr dazu in den Medien:
Gepostet in Politisches am 13. Aug 2009
Und da wir gerage beim Thema sind. Hier kommt noch ein schöner Wahlwerbespot “Ich bin Pirat!” der Piratenpartei.
Quelle: Piratenpartei, auf Youtube