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FAZ-Feuilleton: Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat

Wer den ausgezeichneten FAZ-Artikel mit dem Titel „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“ zum Zustand unserer Finanzwirtschaft und Politik noch nicht kennt, dem sei dessen Lektüre ans Herz gelegt. Ich bin kein Anhänger der Linken, aber dass das System (und nicht nur das Finanzsystem) grundlegend geändert werden muss, müsste jedem normal denkenden Menschen einleuchten. Das alte Denken in politischen Lagern wie links, mitte und rechts hat sich meines Erachtens eh weitestgehend überholt. Die Parteien und Politiker haben das (und vieles mehr) aber noch nicht begriffen.

Finanzkrise: Verstand und Medien zu unkritisch

Die NachDenkSeiten befassen sich hauptsächlich damit, eine Gegenmeinung zum Mainstream aufzubauen. Vor allem das unkritische Verhalten der Medien und die privatwirtschaftlichen Verflechtungen unserer Politiker sind immer wieder Thema. In einem Artikel vom 16. April wird eine andere Sicht auf die Finanzkrise vorgestellt. Eine Sicht, dies es uns erlauben könnte, pure Meinungsmache zu entlarven und Dinge zu hinterfragen. Ganz egal, aus welchem politischen Lager man kommt.

Ein kleines Zitat:

[…] Die demokratische Kontrolle setzt aus, es gibt keine Sanktionen mehr auf Fehler, selbst auf schlimmes Versagen nicht. Das hat viel mit der Ausbreitung von Public Relations-Agenturen und ihrem Einfluss auf die Medien zu tun. […]

[…] Sanktionen wären spätestens beim Wahltermin Ende September fällig. Wenn die beobachteten und beschriebenen Vorgänge weiter so ablaufen, dann wird auch dieser ganz konkrete Mechanismus eines einigermaßen demokratisch organisierten Landes kläglich versagen. Keine schöne Perspektive. […]